Unsere Projekte

Kindergarten in Vwawa

In unmittel­barer Nähe zu Kirche, Gemeinde­pfarramt und Dekanats­büro hat die Kirchenge­mein­de in Vwawa mit dem Bau eines Kinder­gartens begon­nen. Der Rohbau einschließlich Dach und Estrich­boden ist vollendet. Es fehlen noch die Fenster und die Inneneinrichtung. Kindergärten haben in Tan­sa­nia eine große Bedeu­tung:

  • Mütter werden entlastet und können zur Ver­sorgung der Familie in Beruf oder Garten- und Landwirtschaft beitragen.
  • Kinder stärken schon früh ihr Sozial­verhal­ten im Zusammenspiel mit anderen Kindern
  • Sie kommen mit Glaube und Kirche in Kontakt
  • Der Kindergarten ist Grundlage für die spätere schulische Bildung und kann Bil­dungsrück­stän­de aus­gleichen

Das Dekanats­partner­schafts-Komitee in Tan­sania hat diesen Kinder­gar­ten in die höchste Priori­täts­stufe ein­geordnet. Wir wollen deshalb hier vorrangig unterstützen. Nach Inbetriebnahme können wir in den ersten Jahren auch für eine Erzieherinnestelle eine Anschubfi­nan­zierung leisten.

Hostienbackgerät

Schon weit fortgeschritten ist ein Projekt, das aus dem persönlichen Kontakt mit Familie Mwasakilali entstanden ist. Im Süden Tansanias und auch in den angrenzenden Ländern werden die Hostien für die Abendmahlsfeiern bis heute aus dem Norden Tansanias bezogen. Der Transport und die Versor­gung sind insbesondere in den Regenzeiten schwie­rig.

Nachdem Bupe, die Frau von Pfr. Mwasakilali sich bei einem Prak­tikum in Neuen­det­tels­au als eine ausgesprochen geschickte Ho­stienbäckerin gezeigt hatte, stand der Ent­schluss fest, eine kleine Hostien­bäckerei in der Konde-Diözese aufzubauen. Die Gerät­schaf­ten sind inzwischen angeschafft, ver­schifft und an ihrem Zielort angekommen. Nun gilt es die Strom­versorgung sicherzustellen; dann kann Bupe Mwa­sa­kilali im Auftrag der Konde-Diözese mit der Her­stellung von Hostien beginnen. Sie wird dazu auch weitere Frauen als Angestellte einarbeiten und be­schäftigen können. Der Ertrag aus dieser Arbeit soll der Bildungs- und Sozial­arbeit in der Konde-Diözese zu gute kommen.

Wir planen, nach Inbetriebnahme auch die Hostien für unsere Gemeinde aus Tansania zu beziehen. Es soll dies ein besonderes geistliches Zeichen der Ver­­bundenheit zwischen den beiden Partnerkir­chen in Tansania und Bayern sein.